Text / Diakonie Schweiz

Aufwachsen im digitalen Zeitalter
Kreativität, Problemlösefähigkeit und Sozialkompetenz: künftige Arbeitskräfte müssen können, was Maschinen nicht können. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen EKKJ hervor. Er untersucht, was nötig ist, um erfolgreich in der digitalen Welt zu leben.

Der neue Bericht “Aufwachsen im digitalen Zeitalter” befasst sich laut Medienmitteilung der EKKJ mit den Kompetenzen, die Kinder und Jugendliche benötigen, um in einer digitalen Welt aufzuwachsen, sich auszubilden, zu arbeiten und daran teilzuhaben. Sie sollten bei der Digitalisierung mitreden können, wird der Kommissionspräsident Sami Kanaan zitiert. Dies beginne bei der Diskussion um Smartphones in der Schule, gehe über die Mediennutzung zu Hause bis hin zur Strategie für eine digitale Schweiz.

Kreativität, Problemlösefähigkeit und Sozialkompetenzen müssten künftige Arbeitskräfte können. Fähigkeiten, die Maschinen nicht haben. Dies ergab laut Mitteilung eine Analyse von aktuell besonders gefragten Kompetenzen und Charakterstärken. Soft skills seien ausserdem neben technischen Kompetenzen auf dem künftigen Arbeitsmarkt wichtig.

Die Schule stehe vor der Herausforderung, die Digitalisierung in die Schulkultur zu integrieren und die digitalen Tools in allen Fächern zu verwenden. Dies setze eine Schulung der Lehrkräfte und eine moderne Infrastruktur voraus.

Die ausserschulische Kinder- und Jugendarbeit zeichne sich durch Freiwilligkeit und Teilhabe aus und fördere die Enwicklung von Sozial-, Selbst- und Medienkompetenzen. Dieses Potenzial müsse endlich anerkannt und genutzt werden, so die EKKJ.

Die ständige Vernetzung des “always on” könne für die Psyche von Nutzen sein, aber auch ein Risiko für das psychische Gleichgewicht darstellen, so die Kommission weiter.  Hier sollten weitere Studien durchgeführt werden, da es keine simplen Regeln für einen gesunden Umgang mit der ständigen Vernetzung gebe.

Bereits im vergangenen Jahr publizierte die EKKJ vier Thesen, um die gesellschaftliche Debatte zum Einfluss der Digitalisierung auf Kinder und Jugendliche anzustossen.

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