Text / Diakonie Schweiz

Eine viertelmillion Anrufe bei der Dargebotenen Hand
Die 640 Freiwilligen der Dargebotenen Hand führten mit über 241’000 fast 9 Prozent mehr Gespräche als im Vorjahr. Die Onlineberatung wuchs zweistellig. Psychische Leiden dominieren bei den Themen, so die 143.

Mit 12% besonders stark war die Zunahme der Gespräche in der Deutschschweiz, wo teilweise die Kapazitäten erhöht wurden, so die Dargebotene Hand in einer Mitteilung. Frauen suchten seit jeher häufiger Unterstützung als Männer, derzeit sei das Verhältnis bei zwei zu einem Drittel. Der überwiegende Anteil der Anrufenden sei mittleren und höheren Alters. Weniger als ein Prozent waren unter 18.

Die Zahl der Onlinekontakte stieg 2018 um fast 12 Prozent auf rund 6’900. Die Nachfrage nach Chats habe in den letzten Jahren stetig zugenommen. Die Onlineberatung werde von einem deutlich jüngeren Publikum genutzt; nur rund 10 Prozent der Nutzenden sei über 40.

Mit rund 26% dominierten die Psychischen Leiden erneut die Gespräche, so die 143, gefolgt von der Hilfe zur Alltagsbewältigung mit 22 Prozent. 17 Prozent thematisierten die Beziehung, gut 10 Prozent riefen aus Einsamkeit an. Diese schwinge jedoch unausgesprochen bei vielen Anrufen mit.

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